Objektive

Bei Objektiven setze ich vor allem auf lichtstarke Festbrennweiten. Da ein Autofokus in der Nacht sowieso nicht nutzbar ist, sind fast alle meine Objektive manuell, d.h. Blende und Schärfe können ausschließlich am Objektiv eingestellt werden und nicht über die Kamera. Das präzise Focus-Peaking und vor allem die Fokus-Lupe der Sony A7s erlaubt jedoch auch mit manuellen Objektiven ein schnelles und genaues Arbeiten.
Du siehst hier ausschließlich Objektive mit denen ich aktuell arbeite. Wenn du in den technischen Angaben unter meinen Fotos noch andere Objektive findest als ich hier zeige, habe ich mich von diesen Objektiven getrennt. Mit folgenden Objektiven habe ich in der Vergangenheit bereits gearbeitet: Sigma Art 24-35 mm f2.0 | Sigma Fisheye 15 mm f2.8 | Canon 17-40 mm f4 | Canon 17-35 mm f2.8 | Samyang 14 mm f2.8 MF | Samyang 50 mm f1.4 MF | Sigma Art 35 mm f1.4 | Zeiss Batis 18 mm f2.8 | Zeiss Batis 25 mm f2.0 | Pentax 15-30 mm f2.8 | Pentax 24-70 mm f2.8.

Tokina Firin 20 mm f2.0

Das Tokina Firin 20mm f2.0 (AF oder MF) ist ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv, das durch eine exzellente Abbildungsqualität über den ganzen Bildbereich besticht, und das bereits bei Offenblende. Die Sterne werden mit dieser Linse an meiner umgebauten Sony A7s bis in die äußersten Bild-Ecken als saubere Punkte abgebildet. Gedanken an Abbildungsfehler spielen praktisch keine Rolle mehr.  20 mm bieten einen schönen großen Bildwinkel um den Aufbau des Bildes interessant zu gestalten und Vordergrund-Objekte mit ins Bild einzubauen. Wenn es doch etwas mehr sein soll, setze ich einfach mehrere Fotos als Panorama nebeneinander. AF und MF-Version bilden gleichermaßen gut ab. Ich habe die AF-Version des Objektives im Rahmen meiner Tätigkeit als Tokina-Ambassador erhalten.

Samyang 35 mm f1.4 AF

Das Samyang 35 mm f1.4 AF ist eine mittlere Brennweite mit ausgezeichneter Schärfe. Während das 50 mm AF von Samyang eher kein großer Wurf war, erlebt man bei der Variante 35 mm nur positive Überraschungen.  Es ist bei Astroaufnahmen mittlerweile meine größte Brennweite. Durch die 35 mm sieht man deutlich mehr Details am Sternenhimmel als bei einer weiten Einzelaufnahme mit 20 mm oder weniger. Mehrere Aufnahmen aneinander gereiht ergeben schöne detailreiche Fotos bzw. kleine Panoramen mit ausreichend großem Bildausschnitt. Aber die höhere Brennweite erfordert auch eine sehr sorgfältige Planung des Bildaufbaus, wenn noch eine harmonische Vordergrundgestaltung angestrebt wird. 

Venus Optics Laowa 15 mm f2.0

Die Position meinens extremsten Weitwinkelobjektives war lange mit dem Samyang 14 mm f2.8 besetzt. Von dem Objektiv habe ich mich getrennt und nutze im Bereich 15 mm nun ausschließlich das 15 mm f2.0 für Sony E von Laowa. Das Objektiv bildet sehr scharf ab, die Vignettierung ist für 15 mm im mittleren guten Bereich, und das Coma in den Ecken ist für diese hohe Lichtstärke absolut akzeptabel. Das Objektiv ist kompakt, leicht, und hat eine gerade Frontlinse, sodass man normale Filter nutzen kann und nicht in teure quadratische Filter investieren muss. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet, und sogar die Gegenlichtblende ist aus Metall gefertigt.

Teleskop für Fotos vom Mond: Achromatischer Refraktor 102/1350 mm 

Meine Fotos vom Mond habe ich allesamt mit diesem Teleskop aufgenommen. Es handelt sich um ein erschwingliches, aber hochwertiges Teleskop für den Einstieg in die Mondfotografie und die visuelle Beobachtung. Das Teleskop hat eine Brennweite von 1350 mm und eine Öffnung von 102 mm, woraus sich ein Öffnungsverhältnis (vergleichbar mit der Blende bei Objektiven, nur nicht verstellbar) von f13.2 ergibt. Mit einem einfachen Adapter kann ich meine Kamera an das Teleskop anschließen. Mithilfe einer zusätzlichen sog. Barlow-Linse im Adaper, kann ich die Brennweite auf ca. 2000 mm erweitern. 
Bei dieser hohen Brennweite wandert der Mond allerdings nach wenigen Sekunden aus dem Blickfeld, weshalb Teleskope bei der Fotografie auf einer motorisierte Nachführung montiert werden. Die Montierung die ich nutze, ist die Skywatcher EQ5.
Eine große Auswahl und vor allem fachkundige Beratung vor dem Kauf, erhältst du bei www.teleskop-spezialisten.de.

Teleskop für Fotos von Galaxien und Nebeln: 150/750 mm Skywatcher Newton

Für Fotos von astronomischen Nebeln nutze ich ein Newton-Teleskop mit 750 mm Brennweite und 150 mm Öffnung. Daraus ergibt sich ein Öffnungsverhältnis von f5, was für die Fotografie schon sehr gut ist. Durch die große Öffnung kann in relativ kurzer Zeit sehr viel Licht auf den Kamerasensor fallen. Natürlich ist eine stabile Montierung nötig, die das Teleskop erschütterungsfrei trägt und die Erdrotation ausgleicht. Ich nutze dafür die Skywatcher EQ5, die du auf dem Foto siehst. Meine Kamera montiere ich mit einem einfachen Adapter an das Teleskop.
Eine große Auswahl und vor allem fachkundige Beratung vor dem Kauf, erhältst du bei www.teleskop-spezialisten.de.